Vereinsausfahrt - Bogensport in Könitz

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Vereinsausfahrt

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Weitere DM-Medaillen / Vereinsfahrt und –meisterschaft
(OTZ/-BM-)

Nach den recht erfolgreich absolvierten Deutschen Meisterschaften im FITA-Bereich legten die Könitzer Feldbogenschützen nach und gewannen ebenfalls nationale Medaillen. Bei der DM (DBSV) im Feld- und Waldschiessen in Hohegeiß (Harz) holte Peter Fischer den Titel in der Ü55 sowohl auf die Ring- als auch auf Tierscheiben. „Es war mein schwierigster Kurs seit langem, mit vielen steilen Schüssen und schwer zu schätzenden Entfernungen", so der Compoundbogenschütze. Auch Toni Möbius meisterte diese Prüfung und sicherte sich mit dem Jagdbogen die Silbermedaille in der Waldrunde der U17.

Mit dem 12. 3D-Rasselbockturnier am kommenden Samstag im Buchholz sind die Bogenschützen des SV Stahl Unterwellenborn selbst Ausrichter eines Feldturniers. Anmeldung ist ab 8.30 Uhr auf dem Sportplatz, Turnierbeginn im Wald dann 10.00 Uhr. In den Bogenarten Recurve, Compound und traditionellen Bögen haben bereits weit über 100 Starter gemeldet, zahlreiche Tagesmeldungen sind wegen des schönen Herbstwetters noch zu erwarten.

Peter Fischer (2.v.l.) bei der Siegerehrung

Apropos Herbstwetter: Dies nutzte der Verein für eine Fahrt in die Sächsische Schweiz, um wieder einmal fernab vom Turniergeschehen etwas zu unternehmen. Die gelungene Fahrt zum „50." des Vereins in den Spreewald vor drei Jahren war noch in guter Erinnerung. „Wir müssen so etwas nicht unbedingt jedes Jahr machen, aber so ein Wochenende ist immer wieder gut für den Zusammenhalt", so Abteilungsleiter Frank Dietrich. 34 Sportfreunde folgten der Einladung nach Papstdorf und man kann sicher sein, dass auch über diese Fahrt noch nach Jahren gesprochen wird. Wer wollte, konnte im Hotel übernachten, die Mehrheit ließ sich aber die „Pionierlager-Romantik" im Bungalowdorf ERNA nicht entgehen.

Die Wanderung von Rathen aus durch die (wegen Steinschlag gerade erst wieder freigegebenen) „Schwedenlöcher" mit  ihren über 800 Stufen hinauf auf das Basteiplateau war für die Jüngste (Luzie Weihe) mit ihren acht Jahren ein Spaß, aber auch der 78jährige Egon Noa meisterte die Höhenmeter zusammen mit seiner Frau mit erstaunlicher Kondition und zur allgemeinen Bewunderung der Wanderer. Zurück in Rathen, konnte beim Kaffee über die sagenhaften 11m Hochwasser im Juni, dessen Schäden aber kaum noch sichtbaren waren, gestaunt werden. Am zweiten Tag gab es ein geteiltes Programm: Die Wanderfreaks erklommen den Großen Zirnstein, vor allem für die Jugendlichen aber war die Festung Königsstein mit Brunnen, Verließ usw. sicher viel interessanter. Positiver Nebeneffekt der Reise: Das Wanderparadies in nur 250km Entfernung hat neue Freunde und mit Sicherheit weitere Urlauber gewonnen.

Traditionell wird bei der Vereinsmeisterschaft die Hallensaison angetestet. Noch im Freien absolviert, wird schon auf 18m und die verdammt kleine Hallenringscheibe (40cm bei den Erwachsenen) geschossen. Erstaunlich, dass das Vereinschampionat auch immer wieder Schützen anlockt, die sonst weniger am Wettkampfgeschehen teilnehmen, plötzlich anfangen zu trainieren und zeigen wollen, dass sie die Materie noch nicht ganz verlernt haben. Im Rekordfeld der 42 Schützen setzten sich aber die Favoriten: Anke Meckel (525) und Markus Wachsmuth (533) bei den Erwachsenen sowie Marvin Reißland mit 539 in der Jugendklasse Recurve; Andrea Weihe (568) und Steffen Pfeifer (561) mit dem Compoundbogen sowie Helene Jakubowski (416) bei den Kindern und Helmut Maguschek (433) bei den traditionellen Bognern. Schützenkönige wurden Andrea Weihe im Finale gegen Markus Wachsmuth und in den Nachwuchsklassen Marvin Reißland im Duell gegen Anika Kreft.

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