Bogensport in Könitz

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Auch der Thüringenpokal Recurve wieder in Könitz
(-BM-)
 
Nachdem der Thüringenpokal die letzten zwei Jahre durch die Geraer Bogenschützen gewonnen wurde, kehrte die Porzellanvase bei der 38. Auflage wieder an ihren Gründungsort nach Könitz zurück. Bei dem seit 1983 in Jena ausgetragenen Pokalturnier präsentierte sich die Schülermannschaft vom SV Stahl Unterwellenborn bereits in sehr guter Freiluftform und gewann die Trophäe mit großem Vorsprung vor den Pokalverteidigern.
 
Maßgeblichen Anteil am Mannschaftssieg hatte die 12jährige Helene Jakubowski, die trotz nicht optimaler äußerer Bedingungen mit Kälte, Schneeschauern und Wind in der Doppelrunde der U12 über 30/20m gleich drei neue Landesrekorde aufstellte. In der Auftaktentfernung bedeuteten 331 Ringe die Verbesserung des knapp 20 Jahre alten Rekordes um vier Ringe. Über 20m der Nachmittagsrunde folgte mit 332 Zählern der zweite Thüringer Bestwert, den zuvor Vereinskameradin Anika Kreft mit 331 hielt. Zusammen 658 Ringe – auf den Punkt genau in beiden Runden erzielt – stellten ebenfalls neuen Landesrekord dar, den die leider nicht mehr aktive Anika zuvor mit 656 inne hatte. Auch die A-Schüler Raphael Schier als Sieger mit 1241 Ringen und Nick Werner als Dritter (1132) kamen gut in die Saison. Über vier Entfernungen, zudem mit den noch ungewohnten 50 und 40 Metern die Konzentration hoch zu halten – das war auch für die beiden Talente eine neue Herausforderung.

Heinz Neumann startete mit 1100 Ringen und Rang 5 in der Ü65 in die Saison.
 
Aprilwetter und 9-Stunden-Turniere kennen die in Jena angetretenen Compoundschützen des SV Stahl bereits zur Genüge. Mit den drei Einzelsiegern Bianca Pfeifer (Ü40/1353), Miguel Roche (Ü45/1323) und Ramona Wagner (Damen/1297) wurde der Teampokal überlegen verteidigt. Bianca Pfeifer verbesserte dabei nicht nur ihren eigenen Landesrekord über 30m von 351 auf 352 Ringen, sie gewann mit der Gesamtringzahl auch die Pokal-Einzelwertung anhand des prozentualen Verhältnisses zum DBSV-Rekord mit 98,62% vor Miguel Roche (96,50%). Dys gleiche gelang Helene Jakubowski in der Jugendwertung (98,58%). Am kommenden Wochenende wartet auf die Nachwuchsschützen mit dem 1. Joshicup in Urbach bereits die nächste Herausforderung.
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