Thüringenpokal - Bogensport in Könitz

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Thüringenpokal

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Thüringenpokale bleiben in Könitz
(-BM-)

Beide Thüringenpokale konnten die Könitzer Bogenschützen wieder mit in das heimatliche Vereinshaus nehmen. Bei der 36. Auflage des ältesten mitteldeutschen Pokalturniers verteidigte der SV Stahl die Trophäen sowohl mit dem Recurve- als auch mit dem Compoundbogen. In der Recurvewertung gewann Könitz mit den drei Einzelsiegern Florian Stauch (U12, 1273), Markus Wachsmuth (Herren, 1220) und Marvin Reißland (U17, 1193) mit insgesamt 3686 Ringen vor Kirchgandern (3604) und Ausrichter Carl Zeiss Jena (3503). Mit dem Compound setzte sich Unterwellenborn mit Damensiegerin Bianca Pfeifer (1361), der Zweitplazierten Ramona Wagner (1345) sowie dem Ü45-Zweiten Miguel Roche (1338) mit insgesamt 4044 Ringen vor der zweiten Unterwellenborner Mannschaft durch. Bei den von allen Könitzern erzielten Ringzahlen kann man durchaus von einer ordentlichen Frühform sprechen.


Bei kühlen Temperaturen, aber ansonsten gewohnt guten äußeren Bedingungen in der Jenaer Oberaue starteten unter 75 Teilnehmern auch die erstmals in der Altersklasse U14 antretenden Nachwuchsschützen ordentlich in die Freiluftsaison. Für Anika Kreft, Christian Knopf und Patrick Pfeifer war die Umstellung auf vier Entfernungen, also auf 144 statt 72 Pfeilen in der U12 an einem achtstündigen Turniertag besonders groß. Dazu erfordern die neu hinzugekommenen 50 und 40m stärkere Bögen, andere Pfeile – also ein ganz neues System mit mehr Kondition. Das funktionierte bei Anika mit 1164 Ringen schon am besten. Für Christian war es der erste Freiluft-Wettkampf überhaupt, der mit 1150 Ringen und Rang 2 einen sehr guten Ausgang nahm. Patrick beendete seine Premiere bei 1089 Ringen, wobei er die größten Reserven über die ungewohnten 50m hat.

Herrensieger Markus Wachsmuth sorgte mit seinen 1220 Ringen für das wertvollste Resultat aller Recurveschützen. Gegen seinen zweitplatzierten Dauerkonkurrenten und Namensvetter Markus Dietzel aus Kirchgandern (1214) stach seine Stärke über 50m, die er mit 316:305 Ringen gewann und den entscheidenden Vorsprung herausschoss. Bei Marvin Reißland waren es starke 70m mit 297 Ringen, die den Klassensieg vor Jonas Kraßnitzer (1137) brachten – der glänzte wiederum als Bester über 60m mit 297 Zählern. Auch Mario Gruner konnte zufrieden sein, überbot der doch als Sechster der Ü45 mit 1008 Ringen erstmals die ersehnte 1000-Ringe-Grenze. Ebenso Egon Noa, der sich in der Ü65 über 1030 Ringe freute und hinter Heinz Neumann (1114) das Turnier als Vierter beendete.

Neben den wieder stark schießenden Damen glänzte mit dem Compoundbogen besonders Joschua Urban. Der U17-Sieger mit 1321 Ringen zeigte vor allem über 50m mit 333 Ringen und damit nur einen Ring unter dem Landesrekord eine reife Leistung. Das ist insofern erfreulich, da die Compounder ihre Meisterschaften und Ranglistenturniere ausschließlich über diese Entfernung austragen. Jürgen Todtenhöfer siegte in der Ü55 mit 1261 Ringen, während Jens Walenta mit 1209 Ringen Rang 4 in der Ü45 belegte.

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