SV Stahl punktgleich an der Tabellenspitze - Bogensport in Könitz

Direkt zum Seiteninhalt

SV Stahl punktgleich an der Tabellenspitze

Information > Aktuelle Berichte > Archiv 2015
(OTZ/-BM-)
Die weiteste Fahrt in der Regionalliga-Saison hat sich für die Recurvebogen-Mannschaft des SV Stahl Unterwellenborn mehr als gelohnt: Zehn Punkte holten die Könitzer bei der dritten Runde der Ost-Gruppe in Rostock und schlossen damit zum bisherigen alleinigen Spitzenreiter und Gastgeber ESV Rostock auf. Punktgleich mit 27:15 Zählern liegen Könitz und die Norddeutschen nun vorn, gefolgt von BB Berlin III (25:17) und MOGONO Leipzig (23:19). Das anfangs ausgegebene Ziel „Klassenerhalt“ ist damit bereits jetzt erfüllt. Ja, es geisterte auf der Rückfahrt von der Ostsee sogar der eine oder andere Gedanke an einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga durch den Bus. Das – so die Abteilungsleitung – müsste aber sowohl sportlich als auch finanziell wohl durchdacht werden.
Das Turnier begann mit einem glatten 6:0 gegen Dallgow, das durch Patrick Pfeifer, Jonas Kraßnitzer und Markus Wachsmuth herausgeschossen wurde. Die gleiche Besetzung gab auch den starken Leipzigern mit 6:4 das Nachsehen. Könitz begann dabei mit 59:56 Ringen fast optimal, verlor zwei Sätze, kämpfte sich mit 53:49 wieder heran und sorgte mit 56:50 Ringen für das Endresultat. Eine sehr konstante Leistung mit 4x 54 und 1x 55 Ringen ergab gegen Blankenfelde – Sarah Storz war für Jonas Kraßnitzer eingewechselt worden - ein 6:4 und damit den dritten Sieg. In der vierten Partie musste der SV Stahl die einzige Niederlage des Wochenendes hinnehmen. Der Tabellenletzte Bau-Union Berlin zeigte gegen Könitz seine stärkste Leistung des Tages und gewann mit 6:2. Ein klein wenig außer Tritt geriet die Mannschaft vielleicht durch einen Abpraller von Patrick Pfeifer, den auch der Kontrahent in der „10“ sah, durch den Kampfrichter aber als „8“ gewertet wurde.
Gegen das durch Schützen ihrer Bundesliga-Mannschaft aufgewertete Team von BB Berlin III gab es ein spannendes Unentschieden. Wieder mit Jonas für Sarah an der Linie, führten die Hauptstädter bereits mit 4:2. Nach 57:57 stand es 5:3, ehe Könitz mit 57:56 noch zum Ausgleich punkten konnte. Genau anders herum der Verlauf in der Partie gegen die Turngemeinde Berlin. Hier führte Könitz bereits 4:0, dann 5:3 und mussten dann nach nur 45:53 Ringen doch noch einen Punkt abgeben. Die letzte Begegnung gegen Spitzenreiter ESV Rostock bestritt Steffen Pfeifer gemeinsam mit Markus und Patrick. Ähnlicher Verlauf wie in der Partie gegen Leipzig: Nach einem souveränen 58:52 wurden die nächsten beiden Sätze verloren, dann mit 58:55 wieder heran gekämpft und mit 56:52 Ringen der Schlusspunkt zum 6:4 gesetzt. Den höchsten Ringdurchschnitt in Rostock erreichte Markus Wachsmuth mit 9,25, gefolgt von Patrick Pfeifer mit 8,9. Der letzte Wettkampf am 8. Februar in Berlin-Friedrichsfelde verspricht Hochspannung.
Unser Team:
vl. Markus Wachsmuth, Patrick Pfeifer, Sarah Storz, Steffen Pfeifer, Jonas Kraßnitzer
Zurück zum Seiteninhalt