Bogensport in Könitz

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Könitzer belegen Rang 4 in der Regionalliga Ost
(OTZ/-BM-)
Die vierte und letzte Runde der Regionalliga Ost im Berliner Sportforum hatte für die Recurvebogen-Mannschaft des SV Stahl Unterwellenborn noch einmal die ganze Palette sportlicher Empfindungen zu bieten: Ärger und Enttäuschung über „Fahrkarten“ und hergeschenkte Punkte, Freude über Punktgewinne gegen Favoriten und letztlich aber auch Stolz über den vierten Platz, den die Könitzer am Ende belegten. Nicht die kühnsten Optimisten hatten zu Beginn der Saison damit gerechnet, dass die junge Mannschaft nichts mit dem Abstieg zu tun haben würde und sogar mit dem Staffelsieg liebäugeln konnte.
Dass es nichts mit Platz 1 wurde, lag an unnötigen Niederlagen, mit denen der SV Stahl in das vierte Turnier in Berlin-Hohenschönhausen startete. Gegen Bau-Union Berlin und SV Dallgow – beide am Tabellenende – gab es jeweils vermeidbare 4:6-Niederlagen, weil im entscheidenden Augenblick immer ein Pfeil rausrutschte. Auch gegen die weiter hinten platzierte Turngemeinde Berlin gab es, wie schon in Runde 3, nur eine Punkteteilung. Nach einem 2:6 gegen Blankenfelde und einer 0:6-Klatsche gegen Leipzig war die Stimmung des Teams tief im Keller. Aber die Mannschaft fing sich wieder, gewann mit sehr guten Ringzahlen gegen die Schützen des Bundesleistungszentrums von BB Berlin mit 6:2 und zum Abschluss auch gegen die Rostocker mit 6:4. Die Könitzer Mannschaft bestand aus Markus Wachsmuth, Patrick Pfeifer, Sarah Storz und Jonas Kraßnitzer, wobei der frischgebackene Thüringer Herrenmeister Wachsmuth in dem zur Schießhalle umgebauten Schwimmbecken wieder alle Partien bestritt und auf einen Ringeschnitt von 9,3 kam.
Der Sieg in dem sehr ausgeglichenen Achterfeld ging am Ende mit 34:22 Punkten an BB Berlin III, gefolgt von ESV Rostock, MOGONO Leipzig und dem SV Stahl mit jeweils 32:24 Punkten. Die schlechtere Satzdifferenz von 10 verwies den Liganeuling schließlich hinter Rostock (24) und den Sachsen (20) auf Rang 4. Ein Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord lag jedoch für alle vier Teams wegen eines durchaus überdenkenswerten Modus in weiter Ferne: Aus der Nordgruppe der drei Regionalligen Nord, Ost und West steigen nur die beiden punktbesten Erstplatzierten auf und da waren Tarmstedt in der Nordgruppe und Oberauroff als Punktbester der Regionalliga West nicht mehr einzuholen. Die guten Leistungen der Könitzer und der interessante Turniermodus haben sich in Thüringen herumgesprochen und so gibt es konkrete Überlegungen, auch in Thüringen endlich eine Landesliga Bogen zu installieren.
Für uns am Start: Patrick Pfeifer, Sara Storz, Jonas Kraßnitzer, Markus Wachsmuth
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