18. Rasselbockturnier - Bogensport in Könitz

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Toller Parcour zum 18. Rasselbockturnier
(OTZ/-BM-)
„Den Kurs habt ihr wirklich schön hinbekommen“. Das Lob für den 28-Stände-Kurs auf 3D-Tierattrappen am Ende des 18. Rasselbock-Turniers im Könitzer Buchholz kam aus berufenem Munde. Thomas Röher, Vizepräsident Sport des Bogensport-Verbandes DBSV aus Jena kennt etliche Parcours in ganz Deutschland als selbst aktiver Bogenschütze und weiß daher, wovon er als Spitzenfunktionär spricht.
Zu verdanken hatten die 112 Teilnehmer den abwechslungsreichen Kurs insbesondere Toni Möbius und Patrick Pfeifer vom Ausrichter SV Stahl, die wie bereits zum Vorjahrsturnier viel Zeit und Mühe in die Planung des Kurses investiert hatten. Der Rundweg reichte vom Krähenhügel bis hinauf nach Bucha und gab nebenbei – wie z.B. am Stand 10 - so manch herrlichen Blick weit in das Saale- oder Rinnetal hinein frei. Der schwierige Transport der Schaumstofftiere und Sicherheits-Backstops im Gelände wäre aber kaum möglich gewesen ohne die Unterstützung durch den Bauhof der Gemeinde Unterwellenborn und auch die „Pritsche“ der Fa. Brandhorst war eine gern genommene Hilfe.
Das beliebteste Sportgerät war wieder der Jagdbogen mit 46 Startern. Ein kurzer Recurvebogen, ohne Visier, ohne Stabilisation und wunderschön anzuschauen. Eine Bogenart, die auch mit 12 Starterinnen die meisten Damen anzog. Eine Premiere gab es übrigens durch zwei Blasrohrschützen, bei deren Anmeldung auch die beiden Kampfrichter erst einmal große Augen bekamen. Es gab aber letztlich keinen Grund, das (noch) nicht ausgeschriebene Sportgerät nicht auf den Parcours zu lassen. Die beiden Jenaer Sportkameraden, eigentlich auch Bogenschützen und als Trompeter und Klarinettist in der Philharmonie aber irgendwie in dieser Richtung vorbelastet, erzielten mit ihren kleinen Darts Ergebnisse wie die Besten mit dem Bogen. Man darf auf die weitere Verbreitung dieses Sportgeräts gespannt sein, z.B. in Bayern gäbe es bereits Hallenturniere und der erste Weltcup hat auch bereits stattgefunden.




Zum ersten mal dabei:
Blasrohrschützen aus Jena
Traditionell überließen die Schützen des SV Stahl den Gästen das Feld und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Dafür trat der SV Thuringia Königsee mit zehn Startern als teilnahmestärkster Verein auf und brachte mit Jasmin und Henry Jauernig in der U14 Compound , Pascal Oldenburg in der U14 Jagdbogen,  Danny Korn als Sieger der Recurve-Herren sowie Kerstin Jauernig als Dritte in der Damenklasse Compound fünf Starter auf das Treppchen.
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