Bogensport in Könitz

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16. 3D-Rasselbockturnier
Die Anerkennung kam aus berufenem Munde: „ Unser Nachwuchs hat das wirklich prima hingekriegt“, war Jürgen Todtenhöfer voll des Lobes, was die Junioren der Bogenabteilung des SV Stahl maßgeblich mit auf die Beine gestellt hatten. Der viele Jahrzehnte als Könitzer Vereinsvorstand fungierende Todtenhöfer muss es wissen, wurde doch unter seiner Regie 1995 der bis heute ausgetragene und zwischendurch umbenannte Wettbewerb auf dreidimensionale Tiernachbildungen mit dem „1. Könitzer Waldturnier“ aus der Taufe gehoben. Dem Einsatz vor allem von Toni Möbius, Patrick Pfeifer, Jonas Kraßnitzer und Sarah Storz war es zu verdanken, dass auch die 16. Auflage des Rasselbock-Turniers ein Erfolg wurde.
Zogen die vier doch gemeinsam mit Helmut Maguschek und Frank Hempel an mehreren Tagen stundenlang durch das Buchholz zwischen Könitz und Bucha, suchten knifflige Stände für die 32 3D-Tiere aus Schaumstoff aus, setzten farbige Pflöcke für die verschiedenen Bogenarten, markierten den Weg durch den Wald für die ca. 5km lange Schleife und setzten Sperrbänder an den Waldwegen. So war alles bestens vorbereitet für das traditionell am ersten Oktober-Wochenende ausgetragene Turnier, das seit Jahren ein Stammpublikum gefunden hat und genau 141 Teilnehmer anlockte. Einhellige Meinung am Verpflegungsstand: Eine gute Zahl, so bleibt zwischen den Gruppen etwas Luft und die Schützen stehen sich nicht auf den Füßen. Der „Renner“ neben gewohnter Thüringer Kost: Die von Steffen Pfeifer wieder lecker zubereitete Lauch-Hack-Suppe. Eine wärmende Mahlzeit wurde auch gern genommen, denn obwohl sich die finstersten Wetterprognosen nicht bewahrheiteten, war es doch regnerisch kühl.
Nicht nur die Ziele, auch die zu bewältigenden Aufgaben waren dreidimensional: Entfernung schätzen, für den Pfeil den Bergab- oder Bergan-Flug einberechnen und – oft unterschätzt – die Lichtverhältnisse mit einkalkulieren. „Gerade bei den Compoundbogenschützen wäre da oft weniger mehr, denn mit einem einfachen Pin zielt es sich in`s Dunkle viel besser als mit einer Lupe“, weiß Todtenhöfer aus Erfahrung. So lag der Tagesbestwert auch lediglich bei 456 von 480 möglichen Punkten. Besonderen Reiz bot Stand Nr. 32, bei dem das Ziel hinter einem 5m langen Abflussrohr aufgebaut war.
Auch den Jüngsten hat das Turnier sichtlich Spaß gemacht
Der Schuss durch die "Röhre" - nicht ganz einfach
3D-Bogensport ist Familiensport. So zogen einige Schützen gemeinsam mit ihrem Nachwuchs durch den Wald, auch lockt diese naturverbundene Bogendisziplin allein zwölf Starterinnen mit dem kleinen, handlichen Jagdbogen an. Da am Turniertag jede helfende Hand gebraucht wurde, waren nur wenige Schützen des SV Stahl selbst aktiv. Deren bester – Toni Möbius – hätte mit seinen 368 Punkten in der Konkurrenz mit dem Langbogen sogar gewonnen, startete als Parcoursbauer aber außer Konkurrenz. Umso erfolgreicher waren die mit elf Startern angetretenen Gäste vom SV Thuringia Königsee, die durch Jasmin Jauernig, Hannes Lange und Angie Eckart drei Klassensiege errangen.
Ein großes Dankeschön gebührt der Gemeinde Unterwellenborn, speziell dem Bauhof für dessen Unterstützung bei dem Turnier.


weitere Platzierungen
U14
6. Hannes Günther 182 (SV Thuringia Königsee)
7. Lucy Fredrich 173 (SV Thuringia Königsee)

U17
1. Angie Eckart 291 (SV Thuringia Königsee)
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