12. Rasselbockturnier - Bogensport in Könitz

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12. Rasselbockturnier

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3D-Rasselbockturnier im Buchholz

„Hier wird selbst ein Compounder nicht voll schießen". Was Toni Möbius bei der Parcoursbegehung am Vorabend mit Kennerblick voraussagte, sollte sich bewahrheiten. Übersetzt bedeutete dies: Keinem der 110 Starter sollte es beim 12. Rasselbock-Turnier im Buchholz gelingen, 32 Mal eines der dreidimensionalen Schaumstofftiere genau in der Mitte und mit 15 Punkten bewertet zu treffen. Der 17jährige Langbogenschütze vom Ausrichter SV Stahl Unterwellenborn stellte seine Qualitäten beim Schätzen der Entfernung (bis zu 50m!) und Treffen dann vorzüglich unter Beweis: In der gemeinsamen Wertung mit den Erwachsenen belegte der Junior mit 332 Punkten den zweiten Rang. Einen Gastgebersieg gab es durch Florian Stauch mit 405 Punkten in der Nachwuchswertung der Recurveschützen. Aus dem anderen Ende des Landkreises von der Bogengilde Königsee kamen sogar zwei Gewinner der schön anzuschauenden Siegerpokale: Hendrik Ludwig gewann die erwähnte Wertung mit dem Compoundbogen mit 464 von 480 möglichen Punkten, Pierre Ludwig siegte in der U14 Compound (446). Ein zweiter Platz von Vanessa Möller mit dem Jagdbogen der Damen (303) rundete das tolle Abschneiden der Königseer ab.

Es hatten weniger Starter als erwartet den Weg in das Waldstück zwischen Könitz und Bucha gefunden, jedoch sind die Könitzer mit der kurz als „3D-Turnier" bezeichneten Bogendisziplin auch nicht mehr allein auf weiter Flur. In Thüringen hat sich in den Jahren eine ganze Serie dieser speziellen Feldturniere etabliert, zum gleichen Termin fand zudem ein Turnier in Oberfranken statt. „Das hat uns mindestens 30 Starter gekostet", so Abteilungsleiter Frank Dietrich, der aber trotzdem stolz auf seine Truppe sein konnte. Hatten doch rund 20 Helfer den Freitag vor dem 3. Oktober freigenommen, um im Wald den Parcours und Zelte mit viel Aufwand aufzubauen. Wie in jedem Jahr warteten die Könitzer dabei mit besonderen Zielen auf. So war auf Stand 12 ein laufender – oder besser fahrender – Keiler zu erlegen, direkt danach ein Ziel hinter einer Röhre aufgebaut worden. Dazu mussten sich die Schützen hinknien, anders war dieses Ziel nicht anzuvisieren. Am Ende war oft der Satz zu hören: Ein schön zu schießender Kurs - die Parcoursbauer um Peter Fischer hatten also wieder ganze Arbeit geleistet.

Nach getaner Arbeit

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